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Tipps zum Vorstellungsgespräch

Einleitung

Sie sollten versuchen, den Gesprächspartner davon zu überzeugen, dass Sie der bestmögliche Kandidat für die zu besetzende Position sind. Bevor Sie in das Vorstellungsgespräch gehen, sind Sie nur ein Name auf deren Liste. Setzen Sie alles daran, dass anschließend Ihr Name der einzig übriggebliebene auf der Liste ist. Denken Sie immer daran, dass es besser ist, einen Job angeboten zu bekommen und erst dann zu entscheiden, ob es der richtige für Sie ist. Sie haben diese Option nicht, wenn Sie den Job nicht angeboten bekommen. Bleiben Sie ruhig, denken Sie klar und versuchen Sie, sich nicht von trickreichen Fragen und dem Druck, unter dem Sie stehen, aus der Ruhe bringen zu lassen.

Vorbereitung

Stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen, wo das Vorstellungsgespräch stattfinden soll und wer (Name und Position innerhalb des Unternehmens) Sie interviewen wird. Überlegen Sie sich vorab, wie Sie am besten zum Vorstellungsgespräch kommen und planen Sie immer genügend Puffer für den Fall unvorhergesehener Ereignisse ein. Achten Sie darauf, dass Sie die Telefonnummer der Firma für den Fall, dass Sie sich verspäten sollten, bei sich haben. Wenn Sie Bescheid sagen, wird Ihnen die Verspätung in der Regel verziehen. Sollten Sie sich jedoch nicht melden, heißt dies in der Regel das Aus für Sie und die Stelle um die Sie sich beworben haben.

Informationen sammeln

Ihr Personalberater wird Sie mit Firmeninformationen versorgen, die Ihnen helfen werden, sich auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten und das Unternehmen sowie die Stelle, um die Sie sich beworben haben, besser zu verstehen. Jedoch werden Sie feststellen, dass weitergehende Informationen Ihnen erheblich mehr Sicherheit während eines Vorstellungsgesprächs geben können. Eine Firmeninternetseite ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Informationen über das Unternehmen zu bekommen. Informiert zu sein zeigt dem Gesprächspartner, dass Sie sich mit dem Unternehmen beschäftigt haben. Darüber hinaus zeigt es, dass Sie versucht haben zu erkennen, ob Sie in das Team passen könnten und wie es am besten möglich wäre, eine erfolgreiche Karriere im Unternehmen zu starten. Stellen Sie intelligente Fragen, aber nicht Fragen wie: ?Wieviel Urlaub kriege ich denn??!

Üben

Interviewer stellen oftmals, neben den technischen Fragen, die gleichen allgemeinen Fragen. Lernen Sie diese und üben Sie die Beantwortung solcher Fragen zusammen mit Freunden. Fragen wie: "Warum interessieren sie sich für diese Stelle?", "Erzählen Sie mir etwas über Ihren derzeitigen Vorgesetzten!", "Was sind für Sie die besten/schlechtesten Eigenschaften bezogen auf Ihren derzeitigen Job?", "Was sind Ihre Stärken und worin liegen Ihre Schwächen?", "Warum sollten wir gerade Sie einstellen?", "Wo sehen Sie sich in 5/10 Jahren?" usw.

Der erste Eindruck

Jeder weiß, dass der erste Eindruck der entscheidende ist und es selten eine zweite Chance für einen ersten Eindruck gibt. Wenn Sie ungepflegt erscheinen, wird das immer in den Köpfen der Entscheidungsträger hängen bleiben. Tragen Sie immer Anzug und Krawatte bzw. einen Rock/ein Kleid und putzen Sie Ihre Schuhe. Auch wenn Sie für ein zweites Vorstellungsgespräch vorsprechen und bereits wissen, dass das Unternehmen eine etwas lockerere Anzugsordnung hat, versuchen Sie trotzdem, professionell aufzutreten. Sie wissen nie, wem Sie noch begegnen werden, eventuell sogar dem Geschäftsführer. Begrüßen Sie Ihr gegenüber und verabschieden Sie sich von ihm immer mit einem festen Händedruck.

Denken Sie positiv

Versuchen Sie, den richtigen Ton zu finden und positiv zu wirken. Sie sollten über Ihre beruflichen Erfolge sprechen, es aber in keiner Weise übertreiben. Sie sollten auf keinen Fall über Ihren derzeitigen Arbeitgeber herziehen. Dies wird als sehr negativ angesehen. Gehen Sie immer in ein Vorstellungsgespräch mit der Vorgabe, den Job tatsächlich zu bekommen. Erst dann können Sie entscheiden, was der Job im Vergleich zu potentiellen anderen Stellen zu bieten hat. Gehen Sie nicht aus dem Vorstellungsgespräch mit der Erkenntnis, dass Sie viel besser hätten sein können.

Wandeln Sie Schwächen in Stärken

Tun Sie nicht so, als hätten Sie keine Schwächen, denn jeder hat welche. Sie sollten Sie sich aber auch nicht schlechter machen, als Sie sind, denn dies könnte dazu führen, dass Sie einen möglichen Job nicht bekommen. Behandeln Sie Ihre Schwächen derart, dass Sie zeigen, dass Sie diese kennen und dass Sie versuchen mit allen Mitteln dagegen anzukämpfen. "Ich hatte bisher ein schlechtes Zeitmanagement. Seit kurzem teile ich mir jeden Morgen meinen Tag genau ein." "Ich liebe es, Kontrolle zu haben und versuche, mich überall zu engagieren. Manchmal ist es schwer für mich, Arbeit zu delegieren, aber wenn ich dann die Resultate bekomme, bin ich sehr positiv gestimmt."